Freistehende Badewanne – Ein Highlight für das Bad

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Freistehende Badewannen

 

In der letzten Zeit erfährt ein alter, aber schöner Trend eine Neuauflage in deutschen Badezimmern: die freistehende Badewanne. Sah man freistehende Badewannen früher sehr oft in Bädern, wurde sie – auch durch Raummangel in kleinen Wohnungen – schnell von fest eingebauten Wannen abgelöst.

 

Schon seit einigen Jahren werden freistehende Wannen immer beliebter. Diese Wannen verleihen einem Bad Eleganz und einen Hauch von Luxus. Wer ein neues Bad plant oder das alte Badezimmer von Grund auf renovieren möchte und über genügend Platz verfügt, der sollte über den Einbau einer freistehenden Wanne nachdenken.

Genügend Platz muss sein

Zwar muss nicht zwingend ein riesiger Raum zur Verfügung stehen, bei diesen Wannen gilt aber der Grundsatz: je mehr Raum verfügbar, umso besser kann die freistehende Wanne wirken.

 

Da sie als zentrales Element für die Mitte des Raumes gedacht ist, sollte noch genügend Platz vorhanden sein, damit die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird und das Badezimmer nicht „überladen“ wirkt.

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Freistehende Badewanne im rustikalen Stil

Passend auch für kleine Bäder

 

Wer nur über ein kleines Badezimmer verfügt, muss nicht auf eine freistehende Badewanne verzichten. In diesen Fällen kann auf eine schmalere Wanne zurückgegriffen und die Wanne näher an der Wand platziert werden. Solange die Wanne noch genug Raum zum Wirken hat, ist diese Lösung eine Alternative für kleine Räume. Bei den vielen, wunderschönen Modellen, die es heutzutage auf dem Markt gibt, lässt sich eine passende Wanne leicht finden.

 

Freistehende Wannen für kleine Badezimmer

 

Um eine freistehende Badewanne wirkungsvoll auch in einem kleinen Badezimmer in Szene zu setzen, gibt es einige Tricks.

  • Ist das Badezimmer in einem Raum mit Dachschrägen untergebracht, sollte die Wanne direkt unter die Schräge platziert werden. So bleibt genügend Raum für zum Beispiel Badezimmer-Möbel, die mehr Raumhöhe benötigen.
  • Rechteckige Wannen sollten mit der Kopfseite an die Wand gestellt werden. Das schafft Platz für Waschbecken und Co.
  • Ein Wannen-Modell mit Füssen schafft optisch durch den Blick auf den Boden unter der Wanne mehr Raum. Verspiegelte Flächen haben den gleichen Effekt. So wirkt der Raum offener und weiter.
  • Die Armaturen sollten an der Wand befestigt werden, denn auch so spart man einiges an Platz ein. Es erspart auch die manchmal recht teure Verlegung der Rohre in den Fußboden.

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Verschiedene, hochwertige Materialien

 

Nicht nur die Herstellung, sondern gerade die genutzten Materialien für Badewannen werden immer hochwertiger. Es kann zwischen zwei verschiedenen Wannen-Arten gewählt werden: Acryl und Mineralguss.

 

Mineralguss

Die meisten der erhältlichen Wannen werden entweder aus Mineralguss oder aus Acryl gefertigt. Wannen aus Mineralguss sind besonders robust und unempfindlich. Entsteht an der Wanne doch einmal ein Kratzer, können diese in den meisten Fällen sogar selbst mit sehr feinem Schleifpapier und Polierpaste entfernt werden.

 

Die Wärmeisolierung der Mineralguss-Wannen ist sehr hoch, was bedeutet, dass die Temperatur des Wassers lange gehalten wird. Wannen aus Mineralguss bieten durch dünne Wände ein großes Platzangebot, sind aber sehr stabil.

 

Einziger Nachteil bei Badewannen aus Mineralguss ist das sehr hohe Gewicht. Die Wannen können ein Gewicht bis zu 200 Kilogramm erreichen. Berechnet man dann noch das Gewicht des Wassers und des Badenden dazu, kann eine Badewanne aus Mineralguss gerade in Altbauten schnell zu einem Problem für die Tragkraft der Fußböden werden.

 

Wannen aus Acryl

Acryl Badewannen sind nicht nur leicht, sondern auch wesentlich günstiger, als eine Wanne aus Mineralguss. Allerdings sind sie auch wesentlich empfindlicher. Bei der Reinigung der Acryl-Wannen sollte auf keinen Fall Scheuermilch oder ein harter, kratziger Schwamm zum Einsatz kommen, denn dies könnte die empfindliche Oberfläche verkratzen.

 

Die glatte, fast anschmiegsame Oberfläche einer Acryl-Badewanne macht sie pflegeleicht. Ein mildes Reinigungsmittel und ein weiches Tuch reichen aus, um die Acryl-Wanne blitzsauber zu halten.

 

Ein weiterer Vorteil der glatten Oberfläche des Acryls ist die gute Wärmespeicherung – die Oberfläche erwärmt sich sehr schnell durch das warme Wasser – und der daraus entstehende Liegekomfort.

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